Steinbrinkschule Oberhausen

Städt. Gemeinschaftsgrundschule

Die Steinbrinkschule blickt auf eine lange Tradition zurück, die älter ist als die Stadtrechte der Stadt Oberhausen, der erst am 10.9.1874 die Stadtrechte mit Sitz und Stimme im Provinziallandtag verliehen wurden.

Durch den großen Aufschwung der Hüttengewerkschaft nahm die Zahl der protestantischen  Einwohner in Sterkrade Anfang des 18. Jahrhunderts stetig zu, der einen stetigen Anstieg der  Kinderzahl einher brachte und somit eine eigene Schule dringend erforderlich machte. Durch die  tatkräftige Unterstützung Wilhelm Luegs (Generaldirektor der Aktiengesellschaft Gute  Hoffnungshütte) bekam Sterkrade eine eigene evangelische Kirchengemeinde. Am 1. November  1847 eröffnete das Schulhaus, erst 15. Juli 1852 wurde die neue Friedenskirche eingeweiht. Das jetzige Schulhaus, wurde 1901 so erbaut wie es heute noch steht.

Aus der Erkenntnis heraus, dass die Kinder des Stadtteils, die zusammen wohnen und spielen,  auch gemeinsam unterrichtet werden können, beantragte die Schulpflegschaft der  Steinbrinkschule 1966 beim Regierungspräsidenten die Umwandlung der evangelischen Schule in  eine Gemeinschaftsgrundschule. Diesem Antrag wurde stattgegeben. Nach der Schulreform 1968-1969 wurden die Volksschulen in Grund- und Hauptschulen getrennt,  die Steinbrinkschule wurde zur Grundschule.

Im Wandel der Zeit wurde es erforderlich, Kinder über die Unterrichtszeit hinaus zu betreuen, so dass die Steinbrinkschule als eine der ersten Schulen in Oberhausen mit  Beginn des Schuljahres 2003/2004 "Offene Ganztagsschule" wurde. Der Betreuungsbedarf war jedoch so groß, dass eine  Erweiterung auf drei Gruppen umgehend erfolgte, die sehr schnell auf 6 Gruppen anwuchsen. Zur zeit befinden sich zwei Gruppen im  2.OG des Schulgebäudes während alle anderen Kinder in den Räumen des Gemeindehauses der Friedenskirche (Friki) direkt  neben dem Schulgebäude betreut werden. In der "Offenen  Ganztagsschule" können Kinder an Kursen und AGs teilnehmen, Hausaufgaben werden betreut und ein zusätzliches Förderangebot hilft den Kindern sich in allen Bereichen weiter zu entwickeln.

Mit dem Schuljahr 2006/ 2007 verblieben Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf an der Steinbrinkschule.  Ab dem Schuljahr 2008/2009 wurde das unterrichtliche Angebot so erweitert, dass in der Regel nun behinderte und nicht behinderte Kinder im Gemeinsamen Lernen miteinander und  voneinander lernen können.

Grundlagen der pädagogischen Arbeit:

Im Mittelpunkt unserer pädagogischen Arbeit steht das Kind.  

Unter Berücksichtigung der  Individualität eines jeden Kindes heißt unser großes gemeinsames Ziel:

Die Menschen stärken und die Sachen klären.                         

Kinder wollen lernen. Wir ermutigen sie dazu.                                                                                
Kinder wollen selbstständig lernen. Wir bieten ihnen die Möglichkeiten.                     
Kinder lernen mit Kopf, Herz und Hand. Wir lernen mit allen Sinnen.                  
Kinder lernen zusammenzuarbeiten. Wir fördern die Gemeinschaft und die Solidariät.                                            
Kinder lernen in der Realität. Wir lernen im Klassenraum und an anderen Lernorten.
Kinder lernen, wenn sie sich mitteilen. Wir geben ihnen das Wort.                      
Kinder brauchen Vertrauen. Wir stärken ihr Selbstvertrauen.                                '
Kinder sind individuell verschieden. Wir helfen ihnen, sich zu einer Persönlichkeit zu  entwickeln.                                  Kinder brauchen Ruhe und Frieden. Wir gestalten eine friedliche Atmosphäre.
Kinder brauchen Gesundheit. Wir unterstützen ihre physische und psychische Integrität.